Texte von Wolfgang von Brackel und Fotos von W. von Brackel, Heike Hofmann, Walter Obermayer und Norbert J. Stapper.

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Stand: November 2019

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Für 2020 wurden mit der Finger-Scharlachflechte (Cladonia digitata) und dem Schönen Federchenmoos (Ptilidium pulcherrimum) zwei Arten gewählt, die auf der saueren Borke vor allem von Nadelbäumen wie Fichte, Kiefer und Tanne aber auch an Laubbäumen mit saurer Rinde wie Birke und Erle vorkommen. Nun sind diese Standorte in Mitteleuropa sicher nicht im Mangel, nachdem die Forstwirtschaft seit vielen Jahrzehnten auf den Anbau der schnellwachsenden Fichten und Kiefern gesetzt hat. Demzufolge sind beide Arten auch nicht gefährdet und haben ihre Bestände seit der Mitte des letzten Jahrhunderts sicher vergrößern können.

Cladonia digitata Rechtenbach im Spessart 01 WvBCladonia digitata, Lager aus Grundschuppen mit Podetien und Apothecien an den Becherrändern; Rechtenbach im Spessart, Bayern; Foto: Wolfgang von Brackel. Dieses Bild herunterladen

Mit den Schäden vor allem an Kiefer und Fichte im Dürresommer 2018 zeigt sich nun deutlich, dass Nadelholzmonokulturen bei uns keine Zukunft haben werden. Mit ihrem Verschwinden werden die beiden Arten im Flach- und Hügelland einen Großteil ihres Lebensraums verlieren. Dazu kommt, dass beide zumindest eine Präferenz für kühl-temperierte Gebiete haben. Es ist also zu erwarten, dass sie mit der Klimaerwärmung ihre südliche Arealgrenze nach Norden verschieben bzw. aus weiten Gebieten mit jetzt schon relativ warm-trockenem Klima verschwinden werden.

Ptilidium pulcherrimum Finhaut NJS 3845 laKPtilidium pulcherrimum, 2007 am Stammfuß einer Lärche in Finhaut (Wallis/CH);
lange Bildkante 3,8 mm; Foto: Norbert J. Stapper.  Dieses Bild herunterladen

Die Finger-Scharlachflechte, Cladonia digitata, ist die Flechte des Jahres 2020

Die Finger-Scharlachflechte ist eine durch die roten Fruchtkörper (Apothecien) und die großen, randlich hochgebogenen und unterseits bis zum Rand mehligen Grundschuppen leicht kenntliche Art. Sie findet sich überwiegend auf morschem Holz und am Stammfuß von Bäumen, vor allem von Kiefern, Fichten und Birken.

Aussehen

Wie die meisten Becher-, Säulen- und Scharlachflechten ist die Art in ein grundständiges, schuppiges Lager und ein aufrechtes Stämmchen (Podetium) gegliedert. Die dichtstehenden, oft überlappenden Grundschuppen sind bis zu 4–10 mm groß, breit abgerundet, oben glatt und grau bis grünlichgrau, unten bis zu den aufgewölbten Rändern dicht mehlig-sorediös und weißlich. Die sehr unterschiedlich ausgebildeten, im unteren Teil berindeten und im oberen Teil mehlig-sorediösen Podetien können kurz und stiftförmig oder deutlich ausgebildet mit breiten, flachen und geschlossenen Bechern sein; die Becher tragen an den Rändern oder an fingerförmigen Fortsätzen (Name!) rote Fruchtkörper (Apothecien und/oder Pyknidien).

Von ähnlichen rotfrüchtigen Cladonia-Arten (Scharlachflechten) ist die Art durch die Kombination aus sehr großen, gerundeten, unterseits mehlig-sorediösen Grundschuppen und der Ausbildung von Bechern unterschieden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Scharlachflechten reagiert das Lager bei Zugabe von Kalilauge gelb.

Ökologie

Die Finger-Scharlachflechte kommt auf sehr unterschiedlichen Substraten vor, denen allen jedoch die Armut an Basen und an Nährstoffen gemein ist. In Mitteleuropa ist ihr wichtigster Wuchsort der Stammfuß von Bäumen mit sauerer Borke, vor allem Kiefern, Fichten und Birken. Daneben werden morsche Baumstümpfe und morsches Totholz, aber auch Rohhumus, Torf und humose Mineralböden sowie Moose besiedelt. Sie bevorzugt einigermaßen hohe Luftfeuchtigkeit, ist aber wenig empfindlich gegenüber Trockenheit. Durch ihre hohe Toxitoleranz und das Vordringen der Nadelholz-Monokulturen konnte sie sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in unseren Wäldern ausbreiten.

Verbreitung und Gefährdung

Cladonia digitata ist von der mediterranen bis zur arktischen Zone der nördlichen Halbkugel verbreitet und kommt in Nordamerika, Europa und Asien vor; sie zeigt eine deutliche Präferenz für kühl-temperierte Gebiete. Nur wenige Funde gibt es von der Südhalbkugel (Afrika, Neuseeland).1,2,5) In Europa kommt sie von den höheren Gebirgen Siziliens bis an die Nordspitze von Spitzbergen vor.2,3)

Wegen ihrer weiten Verbreitung, der relativ hohen Toxitoleranz und des Vorkommens auf reichlich vorhandenem Substrat gilt die Art zumindest in Mitteleuropa als nicht gefährdet. Wie sie mit der zunehmenden allgemeinen Eutrophierung und der Klimaerwärmung zurechtkommt, muss die Zukunft zeigen; ein Rückzug aus besonders mit Stickstoffverbindungen belasteten und aus trocken-warmen Gebieten ist zu erwarten.

Biologie

Die Finger-Scharlachflechte verbreitet sich überwiegend über Soredien. Diese vegetativen Verbreitungseinheiten werden auf der Unterseite der Grundschuppen und an den Podetien aus dem Mark gebildet und bestehen aus kleinsten, wattigen Kügelchen, die sowohl Hyphen des Flechten­partners wie auch Algen enthalten. Sie werden dank ihres geringen Gewichts leicht vom Wind verbreitet und können, wo die auf geeignete Bedingungen treffen, wieder zu vollständigen Flechten auswachsen. Unter guten Bedingungen bildet sie auch Apothecien aus und verbreitet sich generativ durch Ascosporen.

Die Art enthält unter anderen sekundären Metaboliten (Inhaltsstoffen) als bekanntesten Thamnolsäure. Zusammen mit den in der Flechte enthaltenen Alkaloiden, Tanninen, Saponinen, Glykosiden, Flavonoiden, Anthraquinonen und Terpenen bildet sie einen antibakteriellen und als Antioxidans wirkenden Cocktail.5) Möglicherweise schützt der Gehalt an Thamnolsäure die Flechte auch vor hoher Belastung durch Säure, was ihre Toxitoleranz erklären würde.6)

Parasiten, Nutzung und Medizin

Cladonia digitata ist als Wirt einer Vielzahl flechtenbewohnender Pilze bekannt: Arthonia coronata, Arthrorhaphis aeruginosa, Chaenothecopsis nana, C. parasitaster, Chalara lichenicola, Cornutispora lichenicola, Didymocyrtis cladoniicola, Lichenoconium erodens, L. pyxidatae, Lichenosticta alcicorniaria, Lichenostigma maureri, Niesslia keissleri, Phaeopyxis punctum (siehe entspr. Makrofoto in der Sektion Bilder), Polycoccum cladoniae, P. microcarpum, Sphaerellothecium cladoniae und Talpapellis beschiana. Am häufigsten wird sie jedoch von Arthonia digitatae und Milospium lacoizquetae befallen, die gerne zusammen vor allem auf den Grundschuppen auftreten und dort eine typische Braunfärbung verursachen.

Wegen der antimikrobiellen Wirkung ihrer Inhaltsstoffe wird die Flechte (wohl zusammen mit anderen Arten) in der traditionellen afrikanischen Medizin (Zimbabwe) zur Wundbehandlung eingesetzt.5)

[Wolfgang von Brackel]

Cladonia digitata im Internet (externe Angebote)

1) https://www.gbif.org/species/2607722 [weltweite Verbreitungskarte]

2) https://lichenportal.org/cnalh/taxa/index.php?taxauthid=1&taxon=53403&clid=1212 [Beschreibung, Verbreitungskarte]

3) http://dryades.units.it/italic/index.php?procedure=taxonpage&num=617 [Beschreibung, reiche Bildergalerie]

4) http://www.lichens.lastdragon.org/Cladonia_digitata.html [Bibliographie, schöne Bildergalerie]

Literatur

5) Dzomba, P., Togarepi, E. & Musekiwa, C. 2012. Phytochemicals, antioxydant and antibacterial properties of a lichen species Cladonia digitata. – African Journal of Biotechnology 11: 7995–7999.

6) Hauck, M., Jürgens, S.-R., Huneck, S. & Leuschner, C. 2009. High acidity tolerance in lichens with fumarprotocetraric, perlatolic or thamnolic acids is correlated with low pKa1 values of these lichen substances. – Environmental Pollution 157: 2776–2780.

James, P.W. 2009. Cladonia P. Browne. – In: Smith, C. W., Aptroot, A., Coppins, B. J., Fletcher, A., Gilbert, O. L., James, P. W. & Wolseley, P. A. (Eds). The Lichens of Great Britain and Ireland. – British Lichen Society, London: 309–339.

Wirth, V., Hauck, M. & Schultz, M. 2013. Die Flechten Deutschlands. – E. Ulmer, Stuttgart.

 

Bilder von Cladonia digitata

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Cladonia digitata 02 Neumühlschlag WvB
Cladonia digitata, Becher mit fingerförmigen Fortsätzen und Apothecien; Neumühlschlag, Nürnberger Reichswald, Bayern; Foto: Wolfgang von Brackel.

 

Cladonia digitata Markwald 2019 11 16 3WvBCladonia digitata, Lager aus Grundschuppen mit Podetien, Markwald bei Erlangen, Bayern; Foto: Wolfgang von Brackel. Dieses Bild runterladen

 Cladonia digitata Markwald 2019 11 16 18b WvBCladonia digitata, Lager aus Grundschuppen mit Podetien und Pyknidien an fingerförmigen Fortsätzen, Markwald bei Erlangen, Bayern;
Foto: Wolfgang von Brackel. Dieses Bild runterladen

 Cladonia digitata NJS 9855 Cladonia digitata an einem verrottenden Baumstamm, BLAM-Exkursion 2019, Mauterndorf/A;
Foto: Norbert J. Stapper Dieses Bild runterladen

 cladonia digitata winterlhtte nov 2017 9 bearbeitet ohne Rahmen smallCladonia digitata, Größenvergleich Grundschuppe : Daumenspitze; Foto: Walter Obermayer.

cladonia digitataphaeopyxis punctum koenigreich 01Cladonia digitata mit lichenicolem Pilz Phaeopyxis punctum; Foto: Walter Obermayer. Dieses Bild runterladen

 

 

 

Das Schöne Federchenmoos, Ptilidium pulcherrimum, ist das Moos des Jahres 2020

Das Schöne Federchenmoos wächst in dichten niedrigen Polstern an der Rinde vor allem von Nadelgehölzen. Durch die lang bewimperten Blätter und den Standort ist es gut kenntlich, an Gestein ist es mit Vorsicht vom Großen Federchenmoos zu trennen.

Aussehen

Ptilidium pulcherrimum gehört zu den beblätterten Lebermoosen, die Pflanzen sind also in Stämmchen und Blätter gegliedert. Es wächst in dichten, niedrigen Polstern, die an schattigen Standorten eher grün, an lichtreicheren eher rotbraun bis rot erscheinen. Die einzelnen Stämmchen werden bis zu 2 cm lang und sind dicht ein- bis zweifach gefiedert. Die kurzen, kaum einen Millimeter breiten Ästchen sind dicht zweizeilig beblättert, dazu tritt eine Reihe kleinerer Unterblätter. Die quer am Stämmchen angewachsenen Flankenblätter sind auf 0,6 bis 0,8 ihrer Länge in zwei bis vier Blattlappen geteilt, deren Ränder dicht mit einzellreihigen langen Wimpern besetzt sind. Die Art ist diözisch, wobei die männlichen Pflanzen kleiner als die weiblichen sind. Die aus zylindrischen bis keulenförmigen Perianthien entspringenden Sporogone bestehen aus einer langen, hyalinen Seta und einer braunen, ellipsoiden Sporenkapsel.

Von dem ähnlichen Ptilidium ciliare unterscheidet sich die Art durch die tiefere Teilung der Flankenblätter (0,6–0,8 gegenüber 0,4–0,5), die geringere Zahl von Zellen am Grund des breitesten Blattlappens (6–12 gegenüber 15–25) und die längeren Wimpern (zumindest einige länger als die Breite des dorsalen Blattlappens).

Ölologie

Die säureliebende bzw. –tolerante Art findet sich am häufigsten als Epiphyt an Bäumen mit saurer Borke, also vor allem an Nadelhölzern (u.a. Fichte, Tanne, Kiefer) und weniger an Laubhölzern mit saurer Rinde (u.a. Birke, Erle, Buche). Oft wächst sie am Stammfuß oder an den Wurzelansätzen, zudem an sich zersetzendem Holz oder an Stubben. Sie kommt auch an silikatischen Gesteinen, etwa in Blockhalden, vor; hier überschneidet sich ihr Lebensraum mit dem von Ptilidium ciliare.

Ptilidium pulcherrimum bevorzugt luftfeuchte, schattige bis lichtreiche Standorte in Wäldern in montanen Lagen, kommt aber vom Flachland bis ins Hochgebirge vor

Verbreitung und Gefährdung

Die zirkumboreale Art kommt auf der Nordhalbkugel in Nordamerika, Europa und Asien vor, wobei sie wohl nicht über den 33 Breitengrad nach Süden vorstößt. In Europa ist sie von Norditalien und Bulgarien bis nach Island und ins nördliche Fennoskandien bekannt, wobei ihre Hauptverbreitung in den Bergwäldern zwischen 800 und 1500 m liegt.11) Auf der Verbreitungskarte für Deutschland7) zeigen sich demzufolge auch große Verbreitungslücken in den Wärmegebieten des Rheintals, des Maingebiets, des Thüringer und des Mittelfränkischen Beckens sowie im Elbtal.

In den Roten Listen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die Art als "nicht gefährdet" geführt. In einzelnen Bundesländern Deutschlands weicht die Einstufung dagegen davon ab, so gilt die Art in Nordrhein-Westfalen als "gefährdet".

Wegen ihres Vorkommens an Nadel- und Laubgehölzen mit saurer Rinde ist sie sicher nicht durch mangelnde Standorte gefährdet, ein Handlungsbedarf zu ihrer Erhaltung besteht nicht. Auch bei ihr muss jedoch die Zukunft zeigen, wie sie mit der zunehmenden Eutrophierung der Landschaft und vor allem mit der Klimaerwärmung zurechtkommt; als überwiegend boreal-montan verbreitete Art wird sich ihre Arealgrenze möglichweise nach Norden verschieben.

Biologie

Die Art ist zweihäusig, weibliche und männliche Pflanzen befinden sich oft in direkter Nachbarschaft oder wachsen durcheinander. Eine generative Fortpflanzung sollte somit keine Schwierigkeit darstellen, wenn Perianthien und Antheridien ausgebildet werden. Dies scheint jedoch in jüngerer Zeit seltener geworden zu sein. Über eine vegetative Vermehrung oder Verbreitung ist bei der Art nichts bekannt, eine gewisse Verbreitung über Thallusbruchstücke ist jedoch wahrscheinlich.

Parasiten, Nutzung und Medizin

Ptilidium pulcherrimum ist der Wirt einer ausschließlich auf diese Art spezialisierten parasitischen Flechte, Puttea margaritella (= Lecidea m., Fellhanera m.).10,12) Die Flechte hat offensichtlich keine Schwierigkeiten, die Art sauber von Ptilidium ciliare zu trennen!

Daneben kommen einige nicht-lichenisierte Ascomyceten parasitisch auf unserer Art vor: spezifisch sind Epibryon intercapillare und Leptomeliola ptilidii, unspezifisch Bryochiton perpusillus und Microscypha cajaniensis.

Über eine Nutzung der Art ist uns nichts bekannt, was bei den geringen Mengen Materials der kleinen Art nicht erstaunt. Möglicherweise wurde sie jedoch zusammen mit anderen Lebermoosen und Laubmoosen in der traditionellen Medizin als Antibiotikum bei Hautkrankheiten und offenen Wunden eingesetzt.8,9) Dies verwundert nicht weiter, wurden doch in etlichen Laub- und Lebermoosen antimikrobielle und fungizide Substanzen nachgewiesen. Für Ptilidium pulcherrimum gelang dies Veljić et al. (2010).13)

[Wolfgang von Brackel]

 

Ptilidium pulcherrimum im Internet (externe Angebote)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ptilidium_pulcherrimum

7) http://www.moose-deutschland.de/organismen/ptilidium-pulcherrimum-weber-vain

https://swissbryophytes.ch/index.php/de/verbreitung?taxon_id=nism-389

 

Literatur

8) Alam, A., Shrama, V., Rawat, K. K. & Verma, P. K. 2015. Bryophytes – The ignored medicinal plants. – SMU Medical Journal 2/1: 299–315.

9) Flowers, S. 1957. Ethnobryology of the Gosiute Indians of Utah. – The Bryologist 60: 11–14.

10) Poelt, J. & Döbbeler, P. 1975. Lecidea margaritella, eine an ein Lebermoos gebundene Flechte und ihr Vorkommen in Mitteleuropa. – Herzogia 3: 327–333.

11) Schoepe, G. 2005. Ptilidiaceae. – in: Nebel, M. & Philippi, G. (Hrsg.). Die Moose Baden-Württembergs, Band 3: 378–381.

Singh, D. & Singh, D. K. 2011. Ptilidium pulcherrimum (G. Weber) Vainio (Hepaticae: Ptilidiaceae) – an addition to Indian bryoflora. – Nelumbo 53: 205–210. [ausführliche Beschreibung, viele Zeichnungen und Fotos; Zugang über ResearchGate]

12) Steenroos, S., Huhtinen, S., Lesonen, A., Palice, Z. & Printzen, C. 2009. Puttea, gen. nov., erected for the enigmatic lichen Lecidea margaritella. – The Bryologist 112: 544–557.

13) Veljić, M., Ćircić, A., Soković, M., Janaćković, P. & Marin, D. 2010. Antibacterial and antifungal activity of the liverwort (Ptilidium pulcherrimum) methanol extract. – Archives of Biological Science Belgrade 62: 381–395.

 

Bilder von Ptilidium pulcherrimum

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Ptilidium pulcherrimum 01 Ebrach WvBPtilidium pulcherrimum, Habitus; Ebrach im Steigerwald, Bayern; Foto: Wolfgang von Brackel. Dieses Bild runterladen

 Ptipul Hab1gr HHVerrottender Baumstumpf - Beispiel für einen typischen Lebensraum von Ptilidium pulcherrimum; das flache, bräunlich gefärbte Moos ist P. pulcherrimum; Foto: Heike Hofmann.

Ptilidium pulcherrimum mit SporophytenPtilidium pulcherrimum mit Sporophyten; dieses Exemplar wurde an dem Baumstumpf gefunden, der im oberen Bild zu sehen ist; Foto: Heike Hofmann.

Ptilidium pulcherrimum Wildenstein OPf 2017 WvBPtilidium pulcherrimum, großes Polster auf Gestein in einer Blockschutthalde; Wildenstein in der Oberpfalz, Bayern; Foto: Wolfgang von Brackel.

 Ptilidium pulcherrimum Wildschönau mikr WvBPtilidium pulcherrimum, einzelnes Blättchen in mikroskopischer Ansicht; Wildschönau, Tirol;
Foto: Wolfgang von Brackel.

 Ptilidium pulcherrimum plate NJSPtilidium pulcherrimum, 2007 am Stammfuß einer Lärche in Finhaut (Wallis/CH); Habitus und Blatt mikroskopisch; Fotos: Norbert J. Stapper. Diese Bildtafel runterladen

 ptilidium pulcherrimum wundschuh 2009 bild 02Ptilidium pulcherrimum, Ölkörper und Chloroplasten in den Laminazellen; Mikrofoto: Walter Obermayer.

ptilidium pulcherrimum wundschuh 2009 bild 01Ptilidium pulcherrimum, Übersichtsfoto in Wasser, man kann hier die Blättchenstellung deutlich erkennen; Foto: Walter Obermayer.